Renault Twingo Cabrio
Kommt doch ganz schön selbstbewusst daher. War einfach eine gute Idee der Kleine Renault Twingo, konsequent, durchdacht, funny. Und eben ganz schön offen 😉

Der Renault Twingo war am Anfang mal sowas wie der Polarisator. Die einen hassten ihn, die anderen liebten ihn. Aber niemand hätte sich getraut, den wagen als Cabrio zu bezeichnen. Dabei muss man fair betrachtet sagen, dass es sich bei dem Renault Twingo der ersten Generation im Grunde eher um ein Spitzen-Cabrio handelt – zumindest unter gewissen Blickwinkeln betrachtet.

Da ist einmal die schier brutale Einfachheit der Öffnung: Einfach eine normale Ampelphase nutzen, das Verdeck nach hinten schieben: Offen. Natürlich ist der nicht so offen wie diverse „richtige“ Cabrios – aber die passen in Köln, München und Berlin auch nicht augenzwinkernd quer in die Parklücke. Und ja: die hinteren Scheiben gehen gar nicht runter – da pustet der Wind einfach in den Wagen.

Immerhin sind die Seitenscheiben im Verhältnis gigantisch, so dass eben doch eine Freude der Offenheit aufkommt – auch dann, wenn man zur Arbeit nur 10 Minuten fährt. Und hier glänzt der Renault Twingo als Cabrio dann. Den kannst Du einfach mal eben schnell aufmachen.Und weil es so schnell geht, machst Du das auch im Winter mal eben kurz. 🙂

Renault Twingo cabrio
„Ganz schön offen, oder?“
„Ich versteh Dich nicht, das Dach ist Offen!!“

Ist allerdings was für stille Genießer: Stell dich nicht drauf ein, dass dem irgendwer hinterherschaut oder so – hey, es ist ein pisseliger Renault Twingo, oder?

Aber Du hast für den mit frischem Tüv nur 2000€ bezahlt. Und dafür braucht er nur 7 Liter, kostet nichts in der Versicherung und ist eben doch ein Cabrio, irgendwie, der kleine Renault Twingo.