Okay, okay – zugegeben: auch wir haben geahnt, dass es sich am Ende zwischen Opel Astra und Ford Escort Cabrio bewegen könnte.

Ford Escort Cabrio
Einfache Linie der frühen 90er Jahre. Der Spoiler hilft beim Blick nach hinten und gibt ein bisserl XR3 Feeling 🙂

Aber am Ende kam es dann sogar erstaunlich klar. Nach ein paar Fehlversuchern mit dem Smart und dem Golf und einem ziemlich guten Versuch mit einem Astra lief uns schließlich ein Ford Escort Cabrio zu. Und es geht ja schließlich um einen Selbstversuch, der uns sagen soll, wie viel Spass man mit einem solchen Wagen haben kann. Und es geht ums Offenfahren für wenig Geld.

Das Ford Escort Cabrio ist satte 22 Jahre alt, ein Youngtimer in voller Blüte also, der aber auf den ersten und zweiten Blick einen angenehmen Rentnereindruck macht.

Spektakulär: Die Laufleistung von nicht einmal – Achtung….. 45.000 Kilometern! Der Wagen wurde kaum 2.000 Kilometer im Jahr bewegt, befand sich die ersten 19 Jahre in Hand eines älteren Ehepaares. Und: der Wagen hier hat im Gegensatz zum Opel Astra mit seinen 71PS satte 1,8 Liter und volle 105 Pferde, von denen auch noch eine Menge da zu sein scheinen.

gekauft haben wir den Wagen von der Tochter des Hauses, die den Wagen fuhr, bis sich das jetzt nicht mehr so recht mit Kindern & Family vereinen ließ.

Ford Escort Cabrio
spricht für sich…. diverse Papiere belegen die Echtheit – auch bei einem 5stelligen Tacho

Nach einer sehr offenen und ehrlichen Probefahrt stellte sich heraus, dass das Verdeck zwar elektrisch [!] öffnet, jedoch nur mechanisch schließt. Das drückte den Preis noch einmal deutlich – am Ende einigten wir uns bei 1.200€, weil die Hydraulik tatsächlich mit ein paar Hundertern zu Buche schlägt, die man für beide Parteien fair einkalkulieren konnte.

Wir sind erst mal happy und mussten uns natürlich pünktlich mit einem Wintereinbruch von -2 Grad zufrieden geben – kaum, dass der Wagen auf der Garageneinfahrt stand 🙁

Na gut – geben wir dem Ford Escort Cabrio also noch ein wenig Zeit zum akklimatisieren…