1502213_375087102676434_3246306770647043920_o
Alles, was ein offenes Auto braucht: Escort Cabrio

Ja… nachdem kürzlich ja einige öffentlich gefragt haben: Hier einmal das Fazit aus gut 2 Jahren mit unserem Youngtimer Cabrio der unauffälligen Art.

Vorweg: Selten war ein Auto in unserem Besitz so unspektakulär wie das Escort Cabrio.

Der Escort hat gemacht, was man von einem Auto gerne haben möchte: Er ist gefahren. Und zwar immer. Nach Winterpause bei -4 Grad angesprungen, bei Höchsttemperaturen mühelos angesprungen. Er war anspruchslos in allem: 7,5 bis 8 Liter wollte er von uns – da kann man nicht meckern – und dabei ging das Escort Cabrio mit dem XR3 Motor noch immer gut zur Sache – Kunststück bei dem geringen Gewicht.

Der Wagen hat einfach Spaß gemacht, war bei uns ein beliebtes Auto und alle mochten die Art, in der ein solches Auto viel offener ist als die neueren Cabrios.

Auto von gestern. Navigation von heute
Auto von gestern. Navigation von heute

Und das man sich nie den Kopf am Rahmen der Frontscheibe stieß… Klar, mit so einem Escort Cabrio gewinnst Du spontan nie Schönheitswettbewerbe – aber Herzen gewinnst Du – bei den Leuten, die mitfahren und irgendwann einfach begreifen, dass es beim Offenfahren eben doch nicht um Ruhm und Reichtum geht, sondern um eine Geisteshaltung – schön zu sehen, dass es so etwas noch gibt-

Der Escort fährt weiter bei einem jungen Mann, der ein wenig jünger ist als sein Auto – vorher haben wir ihn noch kräftig gewienert, haben zwischendurch mühelos TÜV bekommen, die Flüssigkeiten getauscht – lieb muss man zu dem auto schon sein – ebenso, wie man ihn mit ein wenig mehr Respekt fährt als ein modernes Auto – dafür ist man dem Escort Cabrio aber auch irgendwie dankbarer, wenn man fehlerlos ankommt.

Schön war’s. Jetzt muss ein offener Wagen mit Parkpiepsern her, der auch mal höhere Autobahngeschwindigkeiten schafft – und höher als 1,50 darf er nicht sein, weil er sonst nicht in die neue Garage passt….

Herausforderung 2016 🙂