Musik und offen Fahren – Cabrio Musik gehört irgendwie so dazu wir die Schirmmütze und der Schal in der frühen Phase.
Das erste Tape des Frühlings mischen war schon immer eine heilige Handlung – und da sind wir altmodisch. Zu Beginn des Sommers wird eine CD gemixt – auf der sind alte Bekannte und neue Sachen – aber sie müssen einfach zum Sommer passen.
Cabrio MusikDenn schließlich hast Du als Offenfahrer ja auch eine Verantwortung für die Außenwelt. Für die Krawattenträger in ihren TDI-Kombis, die dich beneiden – für Leute, die an der Ampel warten und Deine Musik hören…. 😉

Cabrio Musik – Bei uns ist auf „Cabrio_2014_1“, dem ersten Mix des Sommers:

Lieder – Adel Tawil. Einfach ein cooler Song für Jung und Alt. Den Mögen die Kinder so gerne wie ich, obwohl sie die historischen Bezüge nicht kennen oder verstehen 😉

Holy City – Joan As Police Woman. Ein ganz ungewöhnlicher Song, der Dich wirklich vorantreibt, ohnehin ein guter Auto-Song.

California – Phantom Planet. Die dazugehörige Fernsehserie fanden wir alle blöd – aber der Song ist seit über 10 Jahren auf jedem Sommer-Mix dabei, ohne den geht es nicht, der riecht nach Sonne 🙂

Sunflower – Paul Weller. Na gut – der Titel ist ein bisschen Klischeehaft für Cabrio-Musik. Aber wer Paul Weller kennt: handfeste Gitarrenmusik. Einer dieser Songs, wo man aus Image Gründen immer aufpassen muss, nicht zu laut mitzusingen….

phil_collins-in_the_air_tonight_s_1In the Air tonight – Phil Collins. Ja ein teilweise eher stiller Song – und der hat eine eigenartige Historie. Ich hab den Song geliebt – und dann kam er in einer Folge von Miami Vice vor. Großstadtlichter, lauer Sommerabend, Don Johnson offen im Auto… Das hat eine ganz eigen Ästhetik. Gehört in die Rubrik „Nachts Cabrio fahren“ 😉

The ’59 Sound – Gaslight Anthem. Begleitet uns noch nicht so lange im Bereich Cabrio Musik – ist aber ein sehr emotionaler Song. Auch so einer, bei dem man nicht zu laut mitsingen sollte…  Modern amerikanisch, phasenweise laut, Brian Fallon hat eine der besten Schrei-Stimmen 😉

Fox on the run – Manfred Mann. Zu dem gehört auch eine Geschichte: In meinem ersten Cabrio steckte eine Cassette fest, die ich den ganzen Sommer hören musste, bis ich mir im Winter ein neues Radio leisten konnte. Und das Lied war 2 Mal drauf – jeweils am Anfang der Seite. Ein kurzer Song, der auch heute noch unglaublich gut geht. Die Mehrstimmigkeit hat was von den Hits der Beach Boys. Cabrio Musik ohne diesen Song? Nicht mehr denkbar 😉

I Cannot Believe It’s True – Phil Collins. Ja, nochmal Phil Collins. Ein Song mit Trompeten, sehr klassisches Arrangement, trotz eigentlich traurigen Inhaltes ein irgendwie fröhlicher Song, der sich zum Offenfahren unheimlich eignet und auch schon immer bei uns ist.

Betty – Brooke Fraser. Gute Laune aus Neuseeland. Tolle Stimme, sehr stimmungsreicher Song.Brooke-Fraser

Gravity – Bic Runga. Ein ganz leichtfüssiger Song von Bic Runga, eher unbekannt in Deutschland. Eine dieser Stimmen, mit denen Du am Raps-Feld entlang ins Träumen gerätst.

Fortunate Son – Creedence Clearwater Revival. 50 Jahre und kein Bisschen leise… Der Song hat so einen Push, dass man ihn im Auto nicht immer hören sollte, handlwerklich einfach und effektvoll durch die unfassbar kräftige Stimme. Sollte man nie Morgens beim Losfahren hören, wenn man keinen ausgeprägten Todeswunsch hat 😉

Sultans of Swing – Dire Straits. Geht immer – und vor allem offen. Einer dieser Songs, der den Leuten an der Ampel ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Weisst Du noch? Damals….?

One little Heart – Mrs Greenbird. Muss man mögen, ist aber irgendwie süß und seit letztem Jahr im Gepäck für gute Cabrio Musik.

toter_Schneemann!Smugglers – The Men They Couldn’t Hang. Eine Band, die zu unrecht in Deutschland praktisch unbekannt ist. Smugglers ist einer dieser Songs, bei dem Du mit dem Fuß wippen muss, selbst dann, wenn Du den gerade für etwas anderes brauchst.

Boulevard Of Broken Dreams – Green Day. Mal ehrlich: geht’s besser? Der Song ist laut, der Song ist dreckig instrumentiert – und doch melodisch. Der nervt Leute an der Ampel 😉

Way down in the hole – The Blind Boys of Alabama. Bekannt durch die Fernsehserie „The Wire“ – und dennoch in Deutschland nie recht gewürdigt. Top Stimme.

All Summer Long – Kid Rock. Musikalisch genial und diesen durchgängigen Sound, den man in einem offenen Auto braucht. Keine diffizielen leisen Stellen oder so – durchgängig. Und die Komposition, die zwei Lieder miteinander vermischt, ohne, dass es einer begreift. Plagiat auf allerallerhöchstem Niveau.

Sympathy for the Devil – Rolling Stones. Mal grundsätzlich einer der besten Songs, die man öffentlich hören kann – schon, weil sich im Anschluß wieder alle Leute fragen „Wie heißt das Lied eigentlich?“. War witziger Weise auch auf der Cassettet, die im ersten Cabrio feststeckte – und war dort beschriftet mit „Rolling Stones – who killed the kennedys?“ Geil.

76 Minuten, 23 Sekunden. Enjoy 😉

Was ist auf Deinem Mix?