chrysler_pt_cruiser_cabrio_1Der Chrysler PT Cruiser als Cabrio ist eines der eigenartigsten Raumkonzepte dieser Erde. Einerseits ist der PT als VAN schon nicht ganz richtig klassifiziert – somit ist er also auch kein VAN-Cabrio.
Aber: Was ist er denn dann eigentlich?
Vermutlich so etwas wie die längste Praline der Welt – einfach ein Cabrio, das auf seine Weise ein tolles Frischluftvergnügen bietet – schon allein durch seine hohe Gürtellinie fühlt man sich auch dann geborgen, wenn der Wind einem das Haar stark zerzaust. Das allerdings tut der Wind mit Freude im PT Cruiser. Die Verarbeitung des Wagens macht etwas weniger Freude, ebenso wie die Detailverliebtheit des Innenraums, die nicht ansatzweise mit dem mithalten kann, was der PT Cruiser an äußeren Appetithappen mitbringt.chrysler_pt_cruiser_cabrio_2
Innen wirkt der Wagen eher billig, die Verarbeitung im Detail schlampig – hier ist der Chrysler Crossfire schon in eine andere Klasse vorgedrungen.
Leider hält auch das Fahrwerk sowie das subjektive Empfinden der Strassenlage nicht mit der dynamischen Gangsteroptik mit. Die Sitze sind zu weiche, das Fahrverhalten unangenehm indirekt und untersteuernd – vor allem bei Nässe neigt der Chrysler PT Cruiser dazu in Kurven ein wenig zu sehr geradeaus zu fahren. chrysler_pt_cruiser_cabrio_3 Auch auf längeren Strecken machen die Sitze keinen recht Spaß – das ist sowohl beim Chrysler Sebring besser, als auch beim Chrysler Crossfire. Hinzu kommt hier, dass die Erfahrung mit US-Großserienprodukten zeigt, dass sich dies binnen kurzer Zeit eher verschlimmern wird. Man muss ihn also auch ein bisschen mögen, den Chrysler PT Cruiser – entschädigt wird man dafür sicherlich für die nächsten paar Jahre noch mit einer gewissen äußeren Coolness.