Alfa Rome Spider
Alfa Romeo Spider in der Klassik Klassik version
Er war DAS Kult-Cabrio der 70er und 80er Jahre – zusammen mit dem Triumph Spitfire, die Laien aufgrund ihrer Karosserie-Konzeption nur unzureichend unterscheiden können.
Beiden Autos war leider ein und dasselbe Problem eigen: Ihre Verarbeitung war eine Katastrophe. Der Alfa Spider war zwar Offenheit pur – jedoch nur in dem Phasen, in denen er auch fahrbereit war – und das war leider – oder ist es bis heute – viel zu selten der Fall.
Speziell das schönere ältere Modell ohne den sonnlosen Kautschuk Spoiler auf der Heckklappe, markiert hier einen Standard, den nur versierte Bastler kaufen sollten oder solche, die wirklich gute Kontakte zu Werkstätten haben. Problemzonen des Spiders sind einmal das Fahrwerk und die Bremsanlagen, die auch schon auf Staub bisweilen kritisch reagieren – und natürlich der Unterboden sowie die Karosserie-Bereiche unterhalb der Scheibe und an der Dachauflage.
Slfa Romeo Spider
Mit der „Lippe“ am Heck phasenweise so verhasst, dass die Lezte sie zurückbauten

Hier rostet der Spider – speziell wenn man ihn in unseren Breiten fährt – gerne und intensiv. Wirkliche Fans haben sich daher häufig die Mühe gemacht, die Karosse einmal gründlich mit dem Sandstrahler zu behandeln und anschließend zu verzinken oder auf ähnliche Weise gegen Rost zu behandeln.
Traum
Traum

Solche Exemplare sind die hohen Summe wert, die hier häufig gefordert werden. Mittlerweile werden für solche rostfreien Exemplare gut und gerne 12.000 bis 18.000 Euro fällig. Der eine oder andere Händler versucht auch mal, das Doppelte aufzurufen – hier jedoch sollte man schon überlegen, was der Markt alternativ hergibt, denn in dieser Klasse gibt es auch schon gebrauchte und gut erhaltene oder restaurierte Objekte vom Schlage einer Mercedes SL oder gar Porsche 911 Cabrio.
Die Spider mit dem Heckspoiler aus den 80ern werden entschieden niedriger gehandelt [5000 – 9000 Euro] – aber auch hier ziehen die Preise stark an.