Schon interessant, mit Cabriofahrern zu Beginn der Saison zu sprechen. Wir gönnen unserem gezwungenermaßen eine neue Batterie – und das ist schon eine eigene Geschichte in sich – andere gönnen ihrem Cabrio im Regelfall Liebe, Pflege, eine Handwäsche und ein bisschen Wachs.

Gerne auch mal ein paar neue Schluffen, was man zwar heute nicht mehr so exzessiv sieht wie früher mal – aber unter dem Blech tut sich ansonsten eher wenig, oder?

Spieltrieb in der Überwinterung 😉

Exotische Diskussion: „Ich gönne meinem Cabrio neue Bremsen“ – und eben dann auch nicht irgendwelche, sondern welche vom ausgewählten Bremsen Hersteller, Boutique sozusagen – das hört man eher selten – dabei steckt da ja durchaus etwas drin, wenn man sich in ein solch essentielles Teil seines Fahrzeuges mal hineinlebt und Bremsen mal mit Liebe kauft – von einem Hersteller mit ethischen Ansprüchen – und eben nicht bei ATU, von dem wir alle wissen (die meisten aus bitterer Erfahrung…), dass die Bremsen bei den meisten Einsätzen zur Verglasung neigen…

Mit Liebe: unsichtbare Teile wie Bremsen

Was wir leider auch oft genug sehen: Im März geht es den meisten erst einmal ums Losfahren, komme, was da wolle – da wird nicht nur nicht auf die Bremsen geachtet, da vergessen viele auch nach eine Winterpause mal einen Blick aufs Öl oder – noch viel sichtbarer – die Reifen. Gerade die sind ja auch bei Überwinterung noch immer sozusagen „beschäftigt“, oder?

Also: Mal hier uns da einen Blick riskieren, bevor wir losfahren, besser mal einen mit Liebe – und ruhig am Anfang auch mal mit ein wenig mehr Ehrfurcht fahren – nach einem halben Jahr Winterfremdeln ist so ein Auto für manche Fahrer so fremd wie ein Neuwagen…